Tritt ein in die Welt der Löwen. Tritt dem Rudel bei.
 

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 Was hast du als letztes kopiert?

Rose
Mo Dez 07, 2015 4:12 pm
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das Eingangsposting lautete :

Ich glaube der Titel ist selbsterklärend ;)



Ich fang dann mal an:

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/einfgkopiebcd3ox509t.png




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Sa Feb 06, 2016 3:07 pm
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Sa Feb 06, 2016 3:28 pm
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Sa Feb 06, 2016 6:22 pm
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Federstern ist eine hübsche, junge Kätzin mit braun getigertem Fell und einer weißen Kehle und einer weißen Schnauze. Sie ist sehr drahtig, was sie mager und klein wirken lässt, bei näherem Betrachten kann man ihre Muskeln jedoch deutlich unter dem kurzen, dünnen Fell erkennen. Dieses liegt ihr eng am Körper, was sie noch magerer wirken lässt. Wenn es nass wird, trocknet es schnell, bei Kälte hat sie jedoch große Probleme damit.
Sie besitzt einen schmalen, relativ kleinen Kopf, eine schmale Nase und hübsche, blassgrüne Augen. Diese sagen nicht viel über ihre Gefühle aus, was Federstern sehr an ihnen mag. Ihr kleine Nase ist rosa, ebenso ihre kleinen Pfoten. Was gar nicht zu diesen passt, sind die langen scharfen Krallen, die meist fehl am Platz wirken. Federstern besitzt einen kurzen, dünnen Schwanz mit kurzen Fell. Ihre Ohren sind abgerundet und von innen cremefarben.

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Fr Feb 12, 2016 4:44 pm
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Fr Feb 12, 2016 4:48 pm
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The moon is shining

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Fr Feb 12, 2016 4:50 pm
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Fr Feb 12, 2016 4:56 pm
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Ich hab nix kopiert xD

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Fr Feb 12, 2016 5:03 pm
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Wüstensand

Rose
Fr Feb 12, 2016 5:25 pm
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Fr Feb 12, 2016 5:27 pm
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Das Rudel lief langsam und müde durch die Savanne. Mütter und Zieherinnen trugen ihre Jungen, Krieger und Jäger versuchten ihre Schüler anzuspornen, schneller zu gehen, obwohl sie selber nicht mehr konnten und der Heiler und seine Schüler liefen die ganze Zeit durch das Rudel durch, versorgten Schlangenbisse und hielten Ausschau nach Wasser. Nur einer war wegen der Reise nicht ausgelaugt. „Kommt, wir müssen weiter!“ Drängte Selkier. Er war erst frisch Rudelführer geworden und war sich sicher, das er für sein Rudel sogar sterben würde. „Warum konnten wir denn nicht an unserem alten Ort bleiben?“ Fragte da ein Schüler. Selkier antwortete schlicht: „Wassermangel“ - „Aber den haben wir hier, bei unserem Marsch doch auch!“ Meckerte der Schüler weiter. Doch Selkier ignorierte ihn.

Ana stöhnte. Sie war hoch trächtig und wusste, das die Geburt nahte. „Ich kann nicht mehr!“ Ächzte sie und die Zieherinnen sahen sie besorgt an.

Selkier versuchte sein Rudel zu ermutigen, in dem er behauptete, das sie sicher bald eine Grube finden würden, wo sie sich ausruhen könnten, auch wenn er selber nicht dran glaubte. Doch plötzlich fing die kleine Heilerschülerin, die sonst immer so still war, ganz aufgeregt an zu rufen: „Dort! Schaut mal! Ich habe einen Platz gefunden, wo wir schlafen können! Und dort gibt es auch einen kleinen See!“ Selkier lobte die kleine und führte sein Rudel zu der Grubensammlung. „Sie ist perfekt!“ Rief er freudig aus.

*Endlich!* Dachte Ana. Endlich konnte sie sich ausruhen. Voller Freude fing sie an zu rennen, sie wollte möglichst schnell bei den Gruben sein! Doch plötzlich...sie war nur noch wenige Meter von der Grube entfernt, stürzte sie! Sie spürte, wie es sich in ihr bewegte. „Die Jungen kommen...“ Presste sie hervor. Sofort waren der Heiler und seine Schüler um sie herum. „Ganz ruhig atmen.“ Sagte der Heiler beruhigend. „Ganz ruhig, schön langsam...“ Ana atmete ruhig, als auch schon eine Woge durch ihren Körper ging! Erschrocken knurrte sie auf.

Selkier rannte zu Ana. Er konnte sein Glück kaum fassen! Endlich war er ein Vater geworden! Neben Ana lagen zwei Junglöwen. „Sind sie nicht niedlich?“ Flüsterte Ana - „Ja, schon... aber gibtst du ihnen auch genügend Milch?“, er schaute zu dem zweitgeborenen Jungen hin, was ziemlich schwach wirkte, „Sie sind schließlich noch so klein und so schwach!“ Ana schaute ihren Gefährten etwas genervt an: „Sie sind auch grade erst da!“ Im Stillen musste sie über Selkier grinsen, der rein gar nichts von Neulingen verstand! Da kam die Oberste Zieherin zu den beiden. „Oh, die sind aber süß! Wie wollt ihr die kleinen denn nennen?“ Ana und Selkier schauten sich betroffen an. Daran hatten sie ja gar nicht gedacht! „Mmm, kann der kleine“, Selkier zeigte auf das ältere Junge „kann er vielleicht Unguis heißen?“ - „Das ist ein toller Name!“ Freute sich Ana. „Er wirkt so stark...Okay, dann heißt sein Bruder Animus.“  

„Alle Löwen mögen sich versammeln! Ich habe eine Mitteilung zu machen!“ Schalte Selkier's Stimme durch das Lager. Unguis weckte seinen Bruder mit einem starken Hieb. „Komm, beeil dich! Heute ist unsere Schülerernennung!“ Animus schlug kaum die Augen auf, als er auch schon auf den Pfoten war. „Unsere Schülerernennung!“ Er rannte in die Lagermitte, wo er auch schon seinen Vater auf dem Großen Felsen stehen sah. „Endlich sind meine beiden Jungen alt genug, um Schüler zu werden. Unguis, tritt vor. Willst du Krieger-oder Jägerschül...“ weiter kam er nicht, denn Unguis rief sofort: „Kriegerschüler! Und Animus auch!“ - „Gut, dann werde ich dir deinen Mentor verkünden: ich werde dich selbst unterrichten!“ Unguis hüpfte vor Freude in die Luft und steckte Animus heimlich die Zunge raus. „Hiermit bist du nun ein Schüler.“ Beendete Selkier Ungui's Zeremonie. „Nun trete du, Animus, vor. Auch du hast das Schüleralter erreicht. Dein Bruder hat mir ja schon gesagt, das du ein Kriegerschüler werden möchtest...“ Animus nickte begeistert. „Gut, dann gebe ich dir hiermit deinen Mentor: Batrathum!“ Der neue Schüler war etwas entäuscht. Warum hat Unguis Selkier bekommen und ich nicht? Warum bekomme ich Batrathum? Okay, er ist erfahren, aber er ist so streng! Animus versuchte eine fröhliche Miene aufzusetzen und gesellte sich zu Batrathum. „Können wir anfangen?“

Batrathum lies Animus zunächst nur ein paar Runden um das Lager rennen. Es war ziemlich öde – und heiß. „Warum kannst du nicht mit mir ins freie Gelände gehen, wie Selkier mit Unguis?“ Fragte er mürrisch. „Weil ich der Mentor bin und entscheide was wir machen, außerdem gibt es andere Sachen, die erstmal wichtiger sind, damit du ein guter Krieger wirst und das willst du doch, oder?“ - „Ja, das will ich.“ - „Gut, dann wiedersprich mir nicht mehr, sondern folge mir. Im Gegenzug werde ich dich zu dem besten Krieger unseres Rudels machen.“  

Unguis trabte zufrieden mit seinem Vater durch die Savanne. Es machte so viel Spaß hier zu sein und endlich mal raus zu dürfen. Als ihm einfiel, das Animus ja im Lager sein musste, mit dem alten, grimmigen Batrathum, musste er hämisch grinsen. „Selkier, warum hast du eigentlich mich zum Schüler genommen und nicht Animus?“ Und er hörte genau die Antwort, die er hören wollte: „Animus kommt nach deiner Mutter. Er ist zu schwach um ein guter Krieger zu werden und zusätzlich auch noch vom Rudelführer unterrichtet zu werden. Ich hoffe, das wenigstens Batrathum einen halbwegs guten Krieger aus ihm herstellen kann.“

Eine 3/4 Sonnenwende war vergangen, seid Unguis und Animus Schüler geworden waren. Die beiden hatten sich immer mehr außeinander gelebt – was alle merkten. Dann kam die Nachricht, Ana sei ein 2. Mal trächtig! Das ganze Rudel freute sich sehr, besonders Selkier. Er wich ihr nicht mehr von der Seite, er hatte Schuldgefühle, das er sie damals, zur Geburt seiner Söhne vernachlässigt hatte. Doch kurz, bevor ihr 2. Wurf erscheinen sollte, wurde Ana schwer krank. Der Heiler war sehr besorgt, er sagte, Ana hätte eine Krankheit, die nicht so gut sei. Er versuchte es so zu drehen, das alle dachten, Ana würde bald wieder auf die Beine kommen, aber alle wussten, das dieses nicht stimmte. Ana war tapfer. Sie machte Sport, as genügend und half da wo sie konnte.  

Drei Monde vergingen und Ana hielt sich tapfer. Animus und Unguis waren inzwischen Krieger geworden und Batrathum hatte sein Wort gehalten, in dem er gesagt hatte, er würde Animus zu dem besten Krieger des Rudels machen. Dann...endlich war es soweit: die Geburt nahte. Anas Wurf bestand aus zwei Männchen und einem kleinen Weibchen. Doch Ana war durch die Geburt sehr geschwächt und gab nicht so viel Milch, wie es die kleinen gebraucht hätten - von ihr und ihren Jungen überlebte nur das kleine Weibchen...Sie wurde Analia, nach ihrer Mutter genannt und zu den Zieherinnen gegeben. Selkier interessierte sich wenig für seine Tochter. Sie war schwach und kaum von Nutzen. Auch Unguis hatte wenig gefallen an ihr. Nur Animus, der seine Mutter sehr geliebt hatte, schenkte seiner Schwester Aufmerksamkeit. - zu viel Aufmerksamkeit, so das er nicht mitbekam, was Unguis plante.  

Unguis schaute auf. Er wusste, er würde es heute machen. *Gut, das Selkier mich zu so einem guten Krieger gemacht hat, jetzt wird es ihm bestimmt leidtun. Nun ist meine Zeit gekommen! Ich werde der neue Rudelführer!* Unguis ging in die Schlafkuhle seines Vaters, wo dieser da lag und sich ausruhte. „Vater! Steh auf und schau mich an!“ Sagte er kalt und gab Selkier einen Pfotenhieb an die Wange. Selkier rappelte sich auf. „Was ist, mein Sohn?“ Unguis nutzte diesen Moment, als sein Vater ihn verwirrt anblickte und warf sich auf ihn. Er biss und kratzte, bis Selkier leblos am Boden lag. Animus, der grade Selkier begrüßen wollte, wie er es immer tat, hörte seinen Vater aufschreien. „Vater! Selkier! Mein Rudelführer! Was ist passiert?“ Rief Animus erschrocken. Er tappte in den Bau und sah Unguis auf der Leiche seines Vaters hocken. „Wir hatten einen Führungswechsel. Das ist passiert.“ Sagte Unguis nur ruhig. Dann schaute er Animus drohend an. „Wenn du jemandem verrätst, was du hier gesehen hast, wird es dir genau so ergehen, wie es deinem Vater ergangen ist!“ Animus nickte verwirrt. Was war nur mit seinem Bruder geschehen. Dann nahm Unguis seinen toten Vater auf und zog ihn aus seinem Bau. Wo Unguis ihn hingebracht hatte, wusste nur er selber.  

Unguis war nun der neue Rudelführer, der Rudelführer des Nachtrudels, wie er das Rudel genannt hatte. Alle gehorchten ihm, denn er drohte immer mit dem Tod, wenn man etwas verweigern wollte. Ein paar Löwen, die ihn schon als Schüler gemocht hatten und ein paar Löwinnen, die ihn anhimmelten, waren auf seiner Seite – auf der Seite des bösen.

Animus wusste, das er dagegen etwas tuen musste. Und er schmiedete ebenfalls einen Plan. Doch wollte er ersteinmal versuchen, seinen Bruder so zu etwas besserm zu überzeugen. Also ging er eines Tages entschlossen zu ihm hin und versuchte mit Unguis zu reden. Doch dieser schickte ihn fort. Animus musste handeln. Nach ein paar Sonnenaufgängen war es vollbracht: Animus hatte vor dem ganzen Rudel seine Meinung gesagt. Doch das Ergebnis kam ganz anders als gewollt! Das Rudel spaltete sich in zwei Hälften: die eine, welche das Nachtrudel gut fanden und die anderen, welche auf Animus' Seite waren.

Und es bildete sich das Tagrudel. Jenes Rudel, was Animus anführte. Das Rudel, welches voller Hoffnung war, ein besseres Leben zu führen. Die Rudel lebten dennoch immer zerstritten. So ging das noch viele Sonnenumwanderungen, mit vielen verschiedenen Anführern, bis in unsere Zeit.

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Fr Feb 12, 2016 5:39 pm
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